Die Seh-Praxis
Menu
Farblichtanwendung
Isaac Newton erkannte, dass sich das reine weiße Licht mit Hilfe eines Prismenglases in einzelne Spektralfarben zerlegen lässt. Das von Menschen wahrnehmbare und sichtbare Farbspektrum umfasst den Bereich von den Infrarotstrahlen ("warme Energie") bis hin zu den Ultraviolettstrahlen ("kalte Energie"). Farben werden dementsprechend auch in "warme" und "kalte" Farben unterteilt.
Licht wird über die Augen, aber auch über die Haut, das größte Sinnesorgan des Menschen, aufgenommen. Der Mensch wandelt das Licht in elektromagnetische und elektrochemische Energie um, die er für seinen Stoffwechsel und den Hormonhaushalt benötigt. Die so aufgenommenen Licht- und Farbinformationen werden an das Zwischenhirn weitergeleitet und wirken auf das vegetative Nervensystem.

Die Farbgesichtsfelder der einzelnen Farben können ausgemessen werden. Fallen diese kleiner aus, ist somit die visuelle Verarbeitung ebenfalls eingeschränkt.
Durch eine Farblichtanwendung können die visuellen Felder vergrößert, also wieder auf normale Größe erweitert werden. Somit wird die Voraussetzung geschaffen, das eintreffende Licht mit dessen Informationen verarbeiten zu können.